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JANUS: "DIE TRAGIK DER GESCHICHTE BESTEHT IN DER HOFFNUNGSLOSIGKEIT, MIT DER SICH DIE EXPEDITIONSTEILNEHMER KONFRONTIERT SEHEN"

Im Gespräch > JANUS



Sie haben es wieder getan. Dirk "RIG" Riegert und Tobias "Toby" Hahn alias Janus gaben sich erneut der Gigantomanie hin. Dabei herausgekommen ist "Terror" - eine halbstündige Doom-Metal-Oper, die so nicht zu erwarten war - nicht zuletzt und vor allem bei den Musikern selbst. Im teilweise launigen Gespräch mit den beiden über äußere Verwahrlosung während der Pandemie, psychologischen Selbsttherapieversuchen des Sängers und einer unbändigen Liebe zu Comics wird aber auch deutlich: Vom Duo ist mit der Fertigstellung diees Meisterwerks auch eine Last abgefallen.

"Erstens: kommt es anders, und zweitens: als man denkt" - das könnte die Überschrift zum neuen Album "Terror" sein. Nicht nur wegen der Pandemie, sondern auch, weil diese Veröffentlichung in dieser Form gar nicht geplant war, wie ihr auf Euer Homepage geschrieben habt. Ab wann hat sich für Euch herauskristallisiert, dass "Terror", zunächst nur als Lied gedacht, ein eigenständiges Werk werden sollte?

Toby: Wenn wir Lieder schreiben, stehen sie immer im Kontext des Albums, auf dem sie erscheinen sollen. Wir überlegen von Anfang an, welchen Platz ein Lied einnehmen soll. Die ersten, skizzenhaften Entwürfe zu "Terror" waren aber schon zwanzig Minuten lang. Da wurde es schwierig, einen passenden Platz zu finden.
RIG: Zunächst hatten wir das angedachte Album "All die Geister" mit drei zentralen, längeren Stücken jeweils um die zehn Minuten geplant. Sie hießen "Ich sah die Sonne", "Terror" und "Der Illusionist". Diese Stücke wollten wir mit anderen, kürzeren Nummern flankieren, was auch Sinn gemacht hätte. Aber "Terror" schoss schnell turmhoch in den Himmel auf. Erst waren es über zwanzig und dann über dreißig Minuten Spieldauer, so dass der ursprüngliche Plan in sich zusammenbrach, auch wenn wir uns zunächst weigerten, das einzusehen. Aber wie das bei uns oft so ist, entwickelt die Musik ihr Eigenleben. Sie stupst uns zaghaft aber unnachgiebig in die richtige Richtung. Am Ende fragten wir uns, weshalb wir "Terror" nicht gleich als eigenständiges Werk konzipiert hatten.
Toby: Mir gefiel die Idee mit der unabhängigen Veröffentlichung unabhängig davon auch deshalb besonders gut, weil ich glaube, dass sie der Art, wie heute Musik gehört wird, gerechter wird. Ich höre zum Beispiel immer mehr persönlich kuratierte Playlists, als Alben. In meinem Umfeld kann ich außerdem beobachten, wie Streaming diese Entwicklung zusätzlich befeuert und forciert.
RIG: Der Vision, die wir als JANUS von Musik haben, läuft das natürlich zuwider. Wir versuchen immer, ein ganzheitliche audiovisuelle Idee zu verfolgen und keine handlichen Häppchen für zwischendurch. Andererseits mögen wir die neuen erzählerischen Möglichkeiten, die sich aus der Befreiung vom reinen Albenformat ergeben.
Toby: Sehe ich genauso. Einerseits ist es schade, weil als Album angelegte Geschichten es dadurch schwerer haben, gehört zu werden, es ergeben sich aber auch, genau wie RIG sagt, interessante neue Möglichkeiten. Aber trotzdem, Skepsis bleibt. Ich versuche zum Beispiel mir gerade vorzustellen, wie es aussehen würde, wenn Pink Floyd das Album "The Wall" heute veröffentlicht hätten.

31 Minuten Musik zu komponieren stelle ich mir als ambitioniert vor. Immerhin greifen klassische Songstrukturen da gar nicht mehr. Wie muss man sich dieses Unterfangen bei Janus vorstellen?
RIG: Wir sind sehr an formalen Aspekten der Musik interessiert. Daher haben wir auch schon immer mit klassischen Liedmustern gespielt, sie aufgebrochen, interpretiert und ab und an auch bewusst in die Irre geleitet.
Toby: So ist es. An klassischen Songstrukturen haben wir uns nie sklavisch orientiert. Deshalb ist für mich die Herangehensweise an "Terror" auch sehr vergleichbar mit unseren kürzeren Stücken gewesen, außer dass der Umfang des Stücks immens ist. Ansonsten war alles wie immer. Du fängst vorne an und legst einfach los.
RIG: Wobei du schon erstmal geschluckt hast, als du den Papierstapel mit dem Text auf dem Tisch hast liegen sehen.
Toby: Ja! Da dachte ich, du hättest komplett den Verstand verloren. Ich habe auch mehrfach nachgefragt, ob das wirklich und ernsthaft EIN Lied darstellen soll.
RIG: Ich erinnere mich. Meine Euphorie hat allerdings zu dem Zeitpunkt Selbstzweifel bereits nicht mehr zugelassen.
Toby: Genau. Und da wusste ich, dass Protest keinen Zweck mehr gehabt hätte. Und der Kompositionsprozess fing ja auch sehr vielversprechend an. Zwischendrin gab es allerdings auch immer mal wieder Momente, in denen ich völlig den Faden verloren hatte. Dann musste ich einige Schritte rückwärts machen, um mich mit Hilfe von Ablauflisten, Textstellen und verrauschten Handymitschnitten unserer Sessions wieder neu auszurichten.
RIG: Die eigentliche Kompositionsphase hat dennoch nicht länger als sonst gedauert. Ich erinnere mich noch gut daran, wie wir im Sommer 2019 bereits irgendwo am Strand lagen und den vollständigen Ablauf des Stückes als fast halbstündige Klavierskizze auf den Ohren hatten. Damals dachten wir, der Rest des Weges wäre ein Kinderspiel. Dabei hatten wir gerade mal den ersten Winter hinter uns gebracht, um mal in der Terminologie unseres Liedes zu bleiben.

Das Stück beschreibt den Untergang des Forschungsschiffs "HMS Terror", die zusammen mit der "HMS Erebus" die Nordwestpassage durchsegeln sollte. Von der von Sir John Franklin mItte des 19. Jahrhunderts geführten Expedition ist keiner lebend zurückgekehrt. Was hat Euch an diesem Thema gereizt, dass es in den JANUS-Kosmos eingebettet werden sollte?
Toby: Ich hätte ja gerne mal ein fröhliches Thema genommen, das etwas Frohsinn und Heiterkeit verbreitet, aber RIG schreibt ja immer nur über Abgründe.
RIG: Das ist korrekt.
Toby: Wäre ich ein Psychologe, würde ich dir jetzt erklären, was alles nicht stimmt mit dir!
RIG: Du weißt schon, dass ich derjenige von uns bin, der Psychologie studiert hat?
Toby: Eben. Und du solltest dich dringend mal selbst therapieren, damit wir endlich optimistischeres Gedankengut verbreiten können.
RIG: Als würdest du das wirklich wollen. So, genug gescherzt. Über die Geschichte der Franklin-Expedition bin ich Ende 2017 zufällig gestolpert und war gleich fasziniert. Die Idee, sie in den Kontext von "All die Geister" als Mischung aus Schauerballade und Zivilisationsabgesang einzubetten, stand auch schnell im Raum, aber es dauerte noch lange, bis ich mich tatsächlich an die praktische Umsetzung machte. Zwischendurch hätte ich das Vorhaben fast wieder aufgegeben, als ich realisierte, dass der Autor Dan Simmons bereits etwas ganz ähnliches auf großartige Weise realisiert hatte und sogar eine TV Serie in Arbeit war. Aber nach der Lektüre des Romans war ich dann doch wieder überzeugt, dass das Thema für JANUS gemacht ist und es uns gelingen würde, dem Ganzen genug eigene Aspekte abzugewinnen.

In eurer "Doom-Metal-Oper in D-Moll", wie ihr sie scherzhaft bezeichnet, wird die zum Scheitern verurteilte Expedition fast schon als Horror-Hörspiel umgedeutet. Welcher Aspekt war Euch bei "Terror" besonders wichtig?
RIG: Die Geistergeschichte. Ich liebe Schauergeschichten. Davon abgesehen: die Hybris der Expedition und der Gesellschaft, die sie entsandte, die Ausweglosigkeit der Mannschaft und die Gewalt der Natur.
Toby: Die Tragik der Geschichte besteht für mich vor allem in der Hoffnungslosigkeit, mit der sich die Expeditionsteilnehmer konfrontiert sehen. Die Katastrophe beginnt ja schon bei der Vorbereitung und setzt sich dann unaufhaltsam und gleichzeitig quälend langsam fort. Schlechter Proviant, Selbstüberschätzung und Ignoranz, eine Kälteperiode im Eis, fehlerhafte Ausrüstung und falsche Annahmen und Entscheidungen legen schicksalshaft vom ersten Moment an fest, dass die ganze Mannschaft nach einem jahrelangen Überlebenskampf unter unwürdigsten Umständen sterben wird, wie eine Schlinge, die sich immer enger zieht. Das Gefühl, in dieser Horrorshow gefangen zu sein, ist für mich einer der stärksten Aspekte, den wollten wir mit Musik erfahrbar machen. Vielleicht sind wir ja auch alle bereits Teil einer ganz ähnlichen Geschichte, Stichwort Klimawandel.

RIG, du fungierst ja nicht nur als Sänger, sondern auch als Erzähler und Teil der Mannschaft, musst also auch in gewisser Weise wie ein Schauspieler agieren. Wie sehr schlüpfst Du in diese Rolle rein? Und hat diese Geschichte auch etwas mit Dir gemacht?
Toby: Die rein äußerliche Verwahrlosung spricht doch schon Bände! Oder denkst du, der Zottelbart wäre Zufall?
RIG: Hey, das war die Pandemie! Wobei man schon konstatieren kann, dass die Analogien zwischen der realen Geschichte um "Terror" und den Verlauf, den unsere Produktion genommen hat, auf erschreckende Art im Laufe der Zeit zugenommen haben.
Toby: Das war wirklich krass. Wir steckten gefühlt ebenfalls fast drei Jahre lang zunehmen verzweifelt im Eis fest. Und der Wind wehte immer kälter.
RIG: Was die Schauspielerei beim Singen angeht, habe ich keine gute Antwort. Gewissermaßen ist das ja auch eine spezielle Eigenheit von JANUS. Vielleicht liegt es daran, dass ich kein klassischer Sänger bin und nie Gesangsunterricht hatte. Meine Herangehensweise betrachtet die Stimme weniger als zusätzliches Instrument, denn als Narrativ. Unsere Melodien sind oft stark an "natürliche" Satzmelodien und Phrasierungen angelehnt und erinnern daher oftmals an ein Rezitativ. Wobei wir diesen Part bei "Terror" vorrangig der großartigen Schauspielerin und Synchronsprecherin Antje von der Ahe überlassen haben, die in die Rolle von Lady Jane schlüpft und einen längeren Monolog hält, der mir jedes Mal Gänsehaut bereitet.

"Zuviel des Guten ist wundervoll", soll der Pianist Liberace mal gesagt haben. Ihr setzt dies in die Tat um: An "Terror" haben exakt hundert Musiker mitgewirkt, darunter Mitglieder des MDR Rundfunkchors und die brandenburgische Staatskapelle unter der Leitung von Bernd Ruf. Wie sind diese Kollaborationen zustande gekommen?
Toby: Das sind alles Kontakte, die wir bei früheren JANUS-Produktionen geknüpft haben und die bei "Terror" nun alle zusammenkamen, um etwas für uns Einzigartiges und Gigantomanisches zu schaffen.
RIG: Wir hatten auch wirklich Glück mit dem Timing. Die Aufnahmen zu Orchester und Chor konnten wir zufällig genau vor Ausbruch der Pandemie Ende Februar/Anfang März noch über die Bühne bringen. Sonst wäre „Terror" heute nicht im Kasten.  
Toby: Maßgeblich ist für mich im Zusammenhang mit den orchestralen Elementen vor allem die erste Aufnahme unserer akustischen Lieder für die zweite Winterreise auf Burg Kriebstein. Das war damals die erste Zusammenarbeit mit klassisch geschulter Musikproduktion, Aufnahmetechnik, Orchestration, Arrangements. Eine wichtige Professionalisierung unserer bisherigen Arbeit, die uns über das große Streicherensemble von "Ein schwacher Trost" bis hin zum bombastischen "Terror" geleitet hat, das neben der Klassik ja auch noch einen anderen bis dahin unvollendeten Erzählstrang von JANUS abgeschlossen hat: Heavy Metal Musik.
RIG: Absolut richtig. Rockige bis metallische Elemente durchziehen schon immer unser Oeuvre wie ein roter Faden, aber mit der Produktion und Ausgestaltung dieser Elemente waren wir in der Rückschau nie ganz zufrieden. Für "All die Geister" und damit auch "Terror" hatten wir uns aber vorgenommen, diesmal keine halbe Sachen mehr zu machen. Es sollte amtlich kesseln. Langsam, majestätisch und doomig. "Totes Land" war eine erste Fingerübung in dieser Richtung, bei der wir uns mit Produzent und Gitarrist Emil Cezanne verbündeten, der auch zusammen mit der Band für viele Arrangements auf "Terror" verantwortlich zeichnet. Sein detailversessener Mix und das erdige Mastering von Brad Boatright haben unseren musikalischen Wahnsinn strukturiert und veredelt. Wir sind zum ersten Mal auch produktionstechnisch rundum zufrieden mit dem Ergebnis.  

JANUS ist bekannt für seinen gesamtkünstlerischen Ansatz, der sich auch dieses Mal in Form eines Comics manifestiert, der die Geschichte visualisiert. Warum gerade ein Comic?
RIG: Das ist dann wohl meine Schuld. Ich bin ein riesengroßer Comic-Nerd mit ausufernder Sammlung und versuche schon seit "Schlafende Hunde", unserem ersten Konzeptwerk, eine Umsetzung als Graphic Novel zu realisieren. Damals hatten wir noch nicht die nötigen Kontakte und die erforderliche Ausdauer, aber jetzt wollten wir es wissen. "Terror" bot dafür die optimale Spielwiese und mit Helena Masellis hatten wir eine ebenso begeisterungsfähige wie außergewöhnliche Künstlerin am Start, die der Idee Leben einhauchte. Die Zusammenarbeit hat mir unglaublichen Spaß bereitet und es war schön mitzuerleben, wie die Musik den Comic beeinflusst und befördert hat und umgekehrt. Das war vermutlich nicht unser einziger Ausflug in dieses Medium. Wir haben Blut geleckt. Aber für "Terror" ist es erstmal genug…
Toby: Warte mal. Du musst noch mit Oli und Olli das geheime Logbuch des Kapitäns fertigschreiben. Schon vergessen? Und es gibt ja auch noch unser Konzept für das "Terror" Musikvideo, dass eher ein Musikfilm werden würde, die Buchadaption und die Idee, für das "Terror" Liveerlebnis direkt am Fundort der versunkenen HMS Erebus ein Sinfonieorchester in Marineuniformen aufzufahren.
RIG: Jetzt plaudere doch nicht gleich alles aus, was die Ideenmüllhalde hergibt.

Eigentlich, wie zu Anfang gesagt, sollte "Terror" als Teil des angedachten Albums "All die Geister" sein. Ruht dieses Projekt und wird wieder aufgenommen?
Toby: Nein, das ruht nicht wirklich, es entwickelt sich stetig weiter. Allein, wie es sich entwickelt, ist nicht wie geplant. Wir müssen uns vielleicht eingestehen, die Kontrolle über "All die Geister", die wir riefen, verloren zu haben.
RIG: Das Album wird vermutlich nie wie geplant erscheinen. Die Lieder, die wir bisher fertig und in Arbeit haben, sind allesamt länger als zehn Minuten und weitaus aufwändiger zu produzieren, als wir uns das ursprünglich vorgestellt hatten. Das Album würde ewig dauern und am Ende nicht finanzierbar sein. Daher haben wir die Albumform aufgegeben und realisieren "All die Geister" als losen Zyklus von Schauergeschichten, zu denen "Terror" den Auftakt bildet. Das gibt uns die Möglichkeit, jedem Epos die entsprechende Bühne bieten zu können und vor der Gewaltigkeit der Aufgabe nicht zu kapitulieren. Es bleibt also spannend bei JANUS.

|| INTERVIEW: DANIEL DRESSLER | DATUM: 29.03.21 | KONTAKT | WEITER: JANUS "TERROR">

FOTOS © OLLI HAAS

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