KONTRAST: "EINE ANSPIELUNG AUF 'EINHEITSSCHRITT' PRO ALBUM MUSS SEIN." - UNTER.TON | MAGAZIN FÜR KLANG- UND SUBKULTUR

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KONTRAST: "EINE ANSPIELUNG AUF 'EINHEITSSCHRITT' PRO ALBUM MUSS SEIN."

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Vor rund vier Jahren haben Kontrast noch nach der "Balance" gesucht - und wohl auch gefunden. Denn mittlerweile sind sie "Unaufhaltsam". Auf ihrem fünften Album wirken die selbst ernannten "Scharfrichter des Schwarzen Humors" ernster und melancholischer, zeigen aber gleichzeitig ihre Vorliebe für das Erzählen von Geschichten. Ein anregendes Gespräch mit Musiker Dirk und Sänger Roberto über verklärtes Ostalgie-Feeling, geliebt-gehassten Schullektüren und warum die Band ab jetzt quasi immer ein Teil von den DJ-Auftritten des Dr. Mark Benecke ist.

Kontrast haben anscheinend eine Vorliebe für die wichtigen Johns der Geschichte. Vor fünf Jahren habt ihr die Literaturfigur "John Maynard" besungen, jetzt nehmt ihr Euch der Ermordung des KPD-Politikers John Schehr durch die Nazis in "John Schehr und Genossen" an. Welcher John kommt als nächstes?
Dirk: Es gibt tatsächlich noch jede Menge interessanter Johns. Damit können wir die nächsten zehn Alben füllen. John McEnroe wäre beispielsweise ein aussichtsreicher Kandidat.
Roberto: Zu John McEnroe gibt es bisher nur leider kein Gedicht …
Dirk: Beide Gedichte sind mir übrigens - unabhängig vom Vornamen - so prägend in Erinnerung geblieben, weil wir sie in der Schule in der DDR auswendig lernen und vor der Klasse rezitieren durften. Ein Schicksal, das Roberto als alter Wessi jetzt mit uns teilen muss. Neben den beiden Johns fand ich auch immer das politische Lied "Der kleine Trompeter" sehr eindrucksvoll; auch hier stirbt der Protagonist einen kommunistischen Heldentod. Den bin ich übrigens auch gestorben, als ich das Stück als zehnjähriger Bub auf meiner Flöte im Altenheim vortragen musste. Aber das ist eine andere Geschichte …

Der Song ist mit der tanzbarste auf Eurem neuen Album "Unaufhaltsam", gleichzeitig aber auch sehr textlastig, da ihr nicht einfach nur ein paar hübsche Reime zum Besten gibt, sondern ein anspruchsvolles Storytelling auf die Leute loslasst. Kann diese Kombination aus Dance-Track mit lyrischem Anspruch überhaupt die Diskotheken erobern?
Dirk: Tja, das ist ein berechtigter Hinweis. Beim Komponieren ging es mir aber auch nicht primär um den Aspekt der Tanzflächentauglichkeit. Vielmehr wollte ich die traurig-böse Stimmung der Geschichte untermalen. Die erste Idee ging tatsächlich in Richtung Klavier-/Gitarren-Ballade. Aber der böse General, der nicht nur den Mord befahl, hat uns in die die Richtung der düster treibenden Beats gelenkt.
Roberto: "John Maynard" hat im Club erstaunlicherweise auch sehr gut funktioniert. Und gerade nach unseren Konzerten werden wir nicht selten von Leuten angesprochen, die das Gedicht früher ebenfalls auswendig gelernt haben. Solch einen Wiedererkennungswert wirkt sich bestimmt nicht nachteilig aus. Im besten Falle verstärkt die musikalische Untermalung am Ende  sogar die Wirkung eines historischen Textes. Wenn ich beispielsweise die Disco-Version von "Der Komtur" von Carlos Péron - und eingesprochen von Peter Ehrlich - höre, bekomme ich immer wieder eine Gänsehaut, weil die Wucht der Beats und die kraftvolle Stimme die finstere Story sehr greifbar machen.

Auffällig an "Unaufhaltsam" ist dieses Mal, so will ich es nennen, Eure erzählerischen Blocks. "Plänterwald", "Ostseekind" und "So kalt" scheinen miteinander in Verbindung zu stehen. Sicherlich aber "Hotel Polissya", "Der Sarkophag" und "Im Abendrot", die den Reaktorunfall von Tschernobyl von vor über 30 Jahren zum Thema haben. Waren diese größeren Erzählstränge schon vorgezeichnet, bevor ihr Euch an die Musik und das Konzept des Albums herangetraut habt?
Dirk: Sehr gut herausgehört! Dieses Geschichten-Erzählen ist wohl eine Folge des Älterwerdens und Zurückblickens. Ein Erzählstrang sollte tatsächlich wieder in die ostdeutsche Geschichte "abtauchen"; Dinge, die mich geprägt haben und mich jetzt nach langer Zeit wieder beschäftigen, kann ich so durch die Musik wunderbar verarbeiten. Wobei wir auch immer versuchen, kein verklärtes Ostalgie-Feeling aufkommen zu lassen, was mich übrigens an manchen DDR-Gruppen auf Facebook nervt: Dieses wehleidige "Früher war alles besser"-Rumgejammere. "Ostseekind" ist nur der Versuch, völlig subjektiv ein Lebensgefühl zu beschreiben: Die Erinnerung an den Geruch der Ostsee, das unbeschwerte Miteinander, die Sorglosigkeit, das Pioniersein und die weite Ferne des Meeres.
Roberto: Als Kind ist es Dir ja auch egal beziehungsweise überhaupt nicht bewusst, ob Du in der DDR, in der BRD oder irgendwo anders aufwächst. Was um Dich gerade geschieht, ist normal und prägt sich ein. "Ostseekind" schildert Kindheitserinnerungen, die Dirk nun einmal in der DDR erlebt hat. Als ich seinen Entwurf zum ersten Mal gelesen habe, hatte ich sofort den Eindruck, dass es nicht um den Unterschied zwischen Ost und West geht, sondern darum, dass ein Kind die Welt anders sieht als ein Erwachsener. Nicht ganz zufällig heißt es im Text dann: "Als Kind denkt man nie an Vergänglichkeit."
Dirk: Mit "Plänterwald" haben wir uns lange Zeit sehr schwer getan. Es war der erste Song, der musikalisch fertig war, aber mehr als den Titel "Plänterwald" hatten wir nicht. Und wir wollten eben nicht nur die Geschichte des Vergnügungsparks abhandeln. Nach einigen Brainstorming-Sessions an der Nordsee kam dann die Idee auf, eine mörderische Geschichte zu erzählen und den Plänterwald dafür als Tatort zu nutzen. Im Prinzip also genau das, was der Hörer gerade nicht erwartet, wenn er den Titel "Plänterwald" liest.
Roberto: Als sich die Idee mit der Mörderballade manifestierte, war klar, dass "Plänterwald" ein Duett werden musste - so wie einst "Where The Wild Roses Grow" von Nick Cave und Kylie Minogue. Und natürlich bot sich für diese Vorlage perfekt eine Fortsetzung an: In "So kalt" werden nach Jahrzehnten die Überreste der Leiche gefunden (in einem ähnlich schlechten Zustand wie der Vergnügungspark heute) und von unserem Freund Dr. Mark Benecke, Deutschlands bekanntestem Kriminalbiologen der Welt, untersucht.

Und was hat Euch an Tschernobyl so "fasziniert", dass ihr es noch mal zum Thema machen wolltet?
Dirk: Tschernobyl ist eine prägende Erinnerung meiner Kindheit. Da wir nahe der westdeutschen Grenze lebten und somit auch das Fernsehprogramm vom Klassenfeind empfangen konnten, waren wir relativ gut informiert. Ich kann mich an die Hilflosigkeit unserer Lehrerin erinnern, die versucht hat, das Ganze herunterzuspielen. Aber auch an dieses mulmige Gefühl: Können wir jetzt weit verbreite Produkte wie Milch überhaupt noch konsumieren? Müssen wir unser geliebtes Pilzesammeln einstellen? Das war eine sehr eigenartige Stimmung. Auf der einen Seite die DDR-Propaganda, die den westlichen Medien vorwirft, mit Halbwahrheiten und Spekulationen die Bevölkerung in Unruhe zu versetzen - und auf der westlichen Seite hilflose Vorsichtsmaßnahmen mit Festsetzen von Grenzwerten für z.B. Salat.
Roberto: Die Tschernobyl-Thematik fasziniert auf sehr vielen Ebenen, wie ich finde. Natürlich habe auch ich noch die TV-Bilder vor Augen von den sogenannten Liquidatoren, die - angeblich als Freiwillige - unter Einsatz ihres Lebens Sand in den Reaktorkern schaufelten, um noch Schlimmeres zu verhindern. Die unterschiedliche Berichterstattung in den West- und Ost-Medien tat ihr Übriges: Schon damals als Kind wurde mir deutlich, dass wir im Fernsehen nicht immer "die Wahrheit" zu sehen bekommen, sondern nur eine stark gefilterte Sichtweise. Und darüber hinaus ist Tschernobyl natürlich die perfekte Parabel dafür, dass der Mensch irgendwann von den Geistern, die er selbst gerufen hat, vernichtet wird. Urkräfte wie die Kernenergie sind eben nicht beherrschbar.

Die fast schon romantische Stimmung im Instrumental "Weserbergland" lässt vermuten, dass ihr auch viel Inspiration aus der Natur holt, oder? Ihr verschanzt Euch doch immer allesamt für eine gewisse Zeit, bevor es ans  Aufnehmen geht...
Roberto: Das ist richtig, aber dann hätte das Stück eher "Nordsee" heißen müssen, weil dort unsere herbstlichen Kreativ-Sessions stattfinden. Das Weserbergland ist zwar ebenfalls eine sehr schöne Gegend, doch hat der Titel einen anderen Hintergrund: In einem kleinen Ort namens Bevern (Ortsteil Forst) entstanden in den 1970er Jahren Klänge, die bis heute zahllose elektronische Musiker beeinflussen - und zwar nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA, Großbritannien oder Japan. Bands wie NEU! oder La Düsseldorf stehen dort noch immer hoch im Kurs. Eine sehr wichtige Keimzelle für derartige Musik war der „Alte Weserhof“ in Forst, wo Cluster, Harmonia und Michael Rother (der dort übrigens bis heute lebt) produzierten. Sogar Brian Eno ist für eine Session mit Harmonia zu Gast gewesen! Als Dirk den Basis-Track für "Weserbergland" komponiert hatte, brauchten wir nicht lange zu überlegen, in welche Richtung sich das Stück entwickeln musste. Um den charakteristischen "Motorik-Beat" einzubauen, haben wir erstmals überhaupt mit einem richtigen Schlagzeuger zusammengearbeitet, der auf Dirks Dachboden kräftig in die Felle gehauen hat.

Bei "Nachtclub" zitiert ihr Euren Über-Hit "Einheitsschritt" und zeigt Euch ein weiteres Mal als Haus- und Hofnarren der Schwarzen Szene, wobei die Spitzen dieses Mal vergleichsweise milde ausfallen. Dennoch: Entstehen solche Songs mit dem Hintergedanken, dass die Fans von Euch auch diese Seitenhiebe gegen die Gruftis erwarten, wie ihr es früher bei „Einheitsschritt“ oder „Nr. 1 in der Hölle“ getan habt?
Dirk: "Nachtclub" stammt im Original von der befreundeten Band Uselesssense. Es war der letzte, fast schon versteckte Song einer Demo-CD, die mir die Jungs zugeschickt hatten. Die seltsame Atmosphäre, die tiefe Stimme und der coole Text haben mich zutiefst beeindruckt, so dass die Idee für eine Cover-Version schnell geboren war. Das Stück hat schon mehr als 12 Jahre auf dem Buckel! Christian, Texter und Komponist von Uselesssense, zog eines Abends mit seinem Bruder durch die Straßen von Potsdam und landete spät nachts in einer kleinen Kellerwohnung, in der noch Licht brannte. Sie klopften an und wurden eingelassen. Es war so  eine unangemeldete, privat veranstaltete Party mit vielen schwarzen Gestalten und EBM-/Darkwave-Musik. Im Morgengrauen haben sie den Keller verlassen - und nie wieder wurde dort gefeiert. Eine einmalige Sache, die noch am gleichen Tag zur Entstehung des Songs führte. Im Grunde also das, was der Schwarzen Szene in den letzten 20 Jahren immer mehr abhanden gekommen ist: Die kleinen Clubs sterben aus, alles konzentriert sich auf die großen Festivals, das Kommerz-Karussell dreht sich immer schneller.
Roberto: Als Dirk mir den Song, der im Original unvollendet war (eher nur eine anderthalbminütige Skizze) vorspielte, hatte ich sofort die Idee, eine zweite Strophe beizusteuern und das Selbstzitat "Drei Schritte vor und drei zurück" einzubauen. Es passte einfach. Und eine Anspielung auf "Einheitsschritt" pro Album muss sein.

Wie bereits bei "Balance", habt ihr wieder Unterstützung verschiedener nicht unbekannter Menschen erfahren, darunter Dr. Mark Benecke oder auch Daniel Logemann von Massiv in Mensch, der bereits früher für Euch tätig war und dieses Mal noch stärker involviert worden ist. Wie wichtig sind Euch diese Kollaborationen im Hinblick auf die eigene Entwicklung oder die Entwicklung von Kontrast generell?
Dirk: Diese Zusammenarbeiten waren enorm wichtig, da sie einzelne Songs und damit auch Kontrast noch besser machen. Mit Daniel Logemann haben wir beispielsweise an "John Schehr und Genossen" und "Der Sarkophag" intensiv gewerkelt, weil die ersten Aufnahmen aus unserer Sicht noch zu wenig Druck hatten. Daniel - oder Dunny Bohlen, wie wir ihn nennen - schafft es in kürzester Zeit, die richtigen Sounds zu finden oder Veränderungen im Arrangement anzustoßen, die einen Song nach vorne bringen. Das funktioniert aber auch nur deswegen so gut, weil Daniel Kontrast versteht und wir ihm nicht erklären müssen, wohin wir wollen. Eine überwältigende Erfahrung war es, auch genrefremde gestandene Musiker an unsere Stücke zu lassen. Davor hatte ich schon etwas Bammel. So haben wir in einzelnen Songs erstmals mit einem Gitarristen, einem Schlagzeuger und sogar einem Saxophonisten zusammengearbeitet. Da bekommt man dann auch direktes ehrliches Feedback, ob die Kompositionen überhaupt etwas taugen. Bei "Weserbergland" zum Beispiel hatten Roberto und ich immer das Gefühl, dass noch irgendetwas fehlte, um die Stimmung auf den Punkt zu bringen. Die oben bereits erwähnte Drum-Session mit Michael Carsten hat dann gereicht, um den Song so zu vollenden, wie wir es uns vorgestellt hatten.
Roberto: Mich hat besonders beeindruckt, wie Schlagzeuger Michael oder auch mein Kollege Lars Graner, der das Saxophon in "Hotel Polissya" beigesteuert hat, einfach drauf los gespielt haben. Wir hatten denen ja keine Noten oder ähnliches gegeben, sondern nur unsere Demos als mp3. Das hätte natürlich auch komplett in die falsche Richtung gehen können, aber die beiden wussten offenbar genau, was nötig war, um die Stimmung unserer Vorlagen noch zu verstärken. Und mal ehrlich: Wer sonst hätte eine Untersuchung einer über Jahrzehnte verwesten Leiche durchführen sollen, wenn nicht Dr. Mark Benecke?

"Unaufhaltsam" wurde erstmals per Crowdfunding finanziert. Wie seit ihr mit der Resonanz der Fans zufrieden?
Roberto: Wir sind wirklich beeindruckt und sehr dankbar für derart viel Unterstützung, denn es sind mehr als 4.000 EUR zusammengekommen! Wir hatten ja über vier Jahre lang keinen neuen Song veröffentlicht - daher war die Aktion erstmal ein wichtiger Gradmesser, ob in Zeiten von Streaming und YouTube überhaupt noch jemand bereit ist, Geld für Musik auszugeben. Umso schöner ist es, eine solche Resonanz zu erfahren, die uns die Veröffentlichung von "Unaufhaltsam" nicht nur im CD-Format, sondern erstmals in der Kontrast-Historie auch als Vinyl-LP ermöglicht. Das wertet das Album noch einmal kräftig auf, finden wir.

Wie man auf der Crowdfunding-Seite sehen konnte, haben die Menschen fleißig gespendet und viel Geld locker gemacht. Dafür gibt es als Dankeschön unter anderem Vinyl-Testpressungen, Wohnzimmerkonzerte und auch das Mischpult der ersten beiden Alben. Letzteres hat sich Herr Benecke himself unter den Nagel gerissen. Das nenne ich doch mal Kollegialität, oder?
Roberto: Er hat sich hoffentlich gut überlegt, was er da tut, denn einige aggressive Staubpartikel konnten wir nicht mehr entfernen. Andererseits ist das Mischpult, mit dem anno 1996 "Einheitsschritt" aufgenommen wurde, natürlich "true gothic". Hinzu kam, dass sich Mark für seine DJ-Auftritte gerade tatsächlich ein Pult zulegen wollte. Aber natürlich fühlen wir uns sehr geehrt, denn wir kennen und schätzen sein Schaffen schon seit mehr als zehn Jahren - ebenso wie er das unsere. Mark ist ja ein echtes Original; jemand, der mit seiner speziellen Art wissenschaftliche und vermeintlich trockene Themen überaus unterhaltsam präsentieren kann. Und während wir alle "sichere" Berufe haben, zieht er sein Ding konsequent und ohne Sicherungsnetz durch - das verdient wirklich den größtmöglichen Respekt! Sein Humor weist zweifelsohne Parallelen zu unserem auf. Daher war die musikalische Zusammenarbeit in "So kalt" auch längst überfällig - wobei wir vor einigen Jahren schon Remixes für eine Single angefertigt haben, die er gemeinsam mit Sara Noxx aufgenommen hat.

Eines von drei Wohnzimmerkonzerten konntet ihr auch an den Mann bringen. Habt ihr so etwas schon mal gemacht? Wie ist da die Anspannung, vor maximum 25 Leuten aufzutreten?

Dirk: Wir haben zwar noch nie ein Wohnzimmerkonzert gegeben, wohl aber nicht selten schon vor weniger als 25 Zuhörern gespielt. Schwieriger wird es da wohl eher mit unseren überdimensional großen Videoleinwänden, die kostenintensiv per Truck zum Auftrittsort gebracht und per Kran ins Wohnzimmer gehievt werden müssen.
Roberto: Ich freue mich sehr auf die direkte Interaktion mit dem Publikum. Es ist ja klar, dass wir mit den Leuten, die dieses Konzert in ihrem eigenen Haus zulassen, ein paar Stunden vorher und hinterher noch ausgiebig sprechen werden. Was sind das für Menschen, die eine Menge Geld investieren, um uns in ihr Wohnzimmer zu lassen? Und welche Freunde werden sie einladen? Kennen die unsere Musik überhaupt? Oder freuen sie sich vielleicht nur auf einen ruhigen Grillabend … und plötzlich springen wir aus der Torte und drehen unsere elektronische Körpermusik auf? Das dürfte eine sehr spannende Erfahrung werden.

Eine letzte und entscheidende Frage noch: Was ist das Geheimnis von Dirks ewiger Jugend?
Dirk: Ich glaube, es sind wirklich die radioaktiv verseuchten Pilze gewesen, die ich nach dem Super-GAU von Tschernobyl zu mir genommen hatte. Die Pilzernte 1986 war außergewöhnlich gut…

|| INTERVIEW: DANIEL DRESSLER | DATUM: 17.06.2019 | KONTAKT | WEITER: KONTRAST "UNAUFHALTSAM">

Webseite:
www.einheitsschritt.de

Fotos © Dietmar H. Grabs (Gruppenbild), blackprintMercurius (Porträtfotos Roberto und Dirk)

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